So
Da treibt sie, die erschreckende Einsicht
Und ich weigere mich es zu glauben.
Ständig ist alles außer Kontrolle,
Denn es geht einmal die Runde herum.
Lauf wie immer fort, vor der Ehrlichkeit,
Doch ich rede immer noch mit Bergen.
Und düster verschließt sich mir der Himmel.
Ja, so finster wie meine Gedanken.
All die Lobesreden sind meist nichts Wert,
Wenn sie nur rein aus der Pflicht entstehen.
Wer benötigt den schon Schmeicheleien,
Wenn eine Umarmung doch mehr bewirkt?
Ziehe allein über das weite Feld,
Such die eine Ruhe als Therapie.
Man muss die Maskerade erhalten,
Denn es verschlägt mir den wahren Atem.
Lass die Gemeinsamkeit überwiegen,
Im Augenblick das Richtige sagen.
Die Wiesen duften, wie frisch geschoren,
Vom kühlen Herbstwind, aus Zwölf grad Nord-Ost.
Sehnsuchtsbilder, die längst vergangen,
Schleichen sich von hinten an mich heran.
Dauerhaft zur Wachsamkeit gezwungen.
Sehe blitzende Lichter am Himmel.
Verflucht sei das verdammte Bedauern.
Gekränkt gibt der Baum seine Blätter hin.
Die Krone, die einen jeden Kopf ziert,
Frisst sich in die Tiefen der Windungen.
Wo ist heute noch das heilige Licht,
Das die Welt wie eine Aura umgibt?
Unbeherrscht, Gedankenlos, treibe ich,
Fortwährend in Richtung des Flammenmeer´s
Nichts bringt ein Ton über meine Lippen,
Denn sie wurden wie mit Wachs versiegelt.
Der richtige Zeitpunkt scheint nun erreicht,
Hoffe die Hoffnung, hält den Sturme stand.
Lass sie feiern, unser Zusammensein,
Kein Dritter hat seine Finger im Spiel.
Und jetzt wird debattiert, bis es schmerzt.
Eine Leere füllt die Augenhöhlen.
Wie gezwungen steigt der Rauch in die Luft,
Dort wo er sich wie Gedanken auflöst.
Das falsche Lächeln ist sofort entlarvt,
Als ein weiterer Diener der Bosheit.
O Tiefe Trauer und doch drängt die Zeit,
Als sei den Menschen nichts weiter wichtig.
Und zum aller letzten Mal blitzt es auf.
Unsere Welt taucht in die Dunkelheit.
Soulpunk 2007
21. April 2009
Kategorien: Lyrik . Tags:Erkenntnis, Gedanken, Gesellschaft, Leben, Literatur, Lyrik, Poesie, poetry, Realität, Sichtweise, Wahrheit . Autor: soulpunk . Kommentare: Hinterlasse einen Kommentar